Hi,
habt ihr eigentlich schonmal darüber nachgedacht, warum eure Charaktere miteinander rumhängen und gemeinsam auf Abenteuer ausziehen?! Bei manchen Settings ist es nicht die freie Entscheidung sondern ein Job, bei den meistens aber, besonders bei Fantasy-Systemen ist die Gruppenzusammensetzung je nach dem doch oft fragwürdig.
Als klischeehaftes Beispiel sei der finstere Magier genannt, der mit dem rechtschaffenden Priester durch die Lande zieht und oft hinterfragt niemand die Beziehung der Chars in der Gruppe untereinander. Kommt wahrscheinlich daher, daß jeder Spieler dem Anderen nicht reinreden will und man akzeptiert deshlab stillschweigend dessen Charakterwahl und ignoriert manche Interessenskonflikte.
Sind die Chars Freunde oder betrachten Sie sich als Partner? Manchmal wird das schwerfallen bzw. sogar unmöglich sein, je nach gewähltem Charakter. Mir persönlich fällt es schwer mir vorzustellen mit Leuten durch die Lande zu ziehen, die ich nicht leiden kann bzw die ich nicht als Freunde betrachten kann.
Warum sollte man das länger als nötig machen, würde sich eine Gruppe oder wenigstens manche Gruppenmitglieder nicht irgendwann vom Rest trennen?
In Filmen ist das auch immer so, entweder ist man durch eine Situation aneinander gebunden oder durch einen Auftrag bzw. durch ein gemeinsames Ziel, aber grundsätzlich hat man wenig Gründe über die Erfüllung dieses
Auftrags hinaus zusammen zu bleiben und eine Gemeinschaft zu bilden.
Macht ihr euch in euren Gruppen Gedanken über sowas, oder ist die freie Charakter-Entscheidung des Spielers
wichtiger und steht über den Dingen?
